Todesurteil / Andreas Gruber 3 / 5


In „Todesurteil“ gibt es zwei Handlungsstränge. Zum einen geht es um Sabine Nemez die endlich Profiling studieren darf. Ihr Ausbilder, Maarten S. Sneijder ist ein Kotzbrocken wie er im Buche steht und dennoch kann sich Sabine alles erlauben, was ich für sehr unwahrscheinlich halte. Er hat sich bestimmt nicht von einer Studentin an der Nase herum führen lassen.
Zum anderen geht es um die 10 jährige Clara, die ein Jahr lang verschwunden war und sich dann befreien konnte. Die Staatsanwältin Melanie Dietz hat den Stiefvater des Mädchens in Verdacht und bedient sich ungesetzlichen Methoden um den Fall aufzuklären.
Für mich war das alles zu sehr an den Haaren herbeigezogen und dadurch mehr als unglaubwürdig.
Mir haben auch die vielen Beschreibungen und Erklärungen nicht gefallen, die jeden Anflug von Spannung im Keim erstickt haben.
Sehr schade, denn Andreas Gruber kann es besser, was er schon mehrfach bewiesen hat. Aus diesem Thema hätte man mehr machen können, wäre man bei der Realität geblieben.

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