Die sieben Schwestern / Lucinda Riley 3/5



Maia wächst mit ihren fünf Schwestern in einem herrschaftlichen Anwesen am Genfer See auf. Alle wurden als Kleinkinder adoptiert und nach den Sternen des Siebengestirns benannt. Bis auf Maia, die immer auf dem Grundstück des Vaters gelebt hat, leben alle Geschwister verstreut auf der Welt.
Dann stirbt überraschend der Vater und hinterlässt jedem der Kinder einen Brief in dem es Hinweise zu ihrer Herkunft gibt. Maia macht sich auf den Weg nach Rio de Janeiro um ihre wahren Wurzeln zu erkunden.
Auf das Buch hatte ich mich sehr gefreut da die Autorin so hoch gelobt wird und ich mir eine spannende Familiengeschichte erhofft hatte. Ich wurde jedoch schwer enttäuscht denn die Handlung plätscherte ohne Höhen und Tiefen nur so vor sich hin und konnte mich in keinster Weise berühren.
Ab der Mitte habe ich dann nur noch quer gelesen weil mich die ständigen Ausschweifungen nur noch gelangweilt haben. ich kann mir gar nicht vorstellen das ich in diesem Stil sechs weitere Bücher lesen soll, denn es sieht ja so aus als sollte zu jedem Kind ein extra Band geschrieben werden. Jede einzelne Herkunft in einem Buch zu beschreiben wäre da die bessere Lösung gewesen.
Einzig den letzten Teil kann ich mir spannend, oder besser gesagt interessant vorstellen, denn dort geht es wohl um das Geheimnis des Vaters und das bisher unbekannte siebte Kind.
Für mich hat sich diese Reihe allerdings erledigt, eine Enttäuschung hat mir gereicht. Die drei Sterne gibt e auch nur für die schöne Sprache und den flüssigen Schreibstil.

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