Eiskalter Plan / Astrid Korten 2/5

Alma ist in ihrer Ehe gelangweilt, es findet keine Kommunikation mehr statt und so chattet sie Nacht für Nacht und trifft dort auf drei Gleichgesinnte. Die vier Frauen treffen sich persönlich und beginnen Rachepläne zu schmieden. Nach und nach müssen „böse“ Männer dran glauben und werden von ihnen ermordet.
Mit diesem Buch konnte ich von Beginn an nicht warm werden und habe keinen Zugang dazu gefunden. Die Frauen haben alle gute Berufe in denen sie ihren „Mann“ stehen und dann harren sie in einer Ehe aus die keine ist, obwohl sie alleine viel besser dran wären. Ihre Rachepläne nehmen immer schlimmere Formen an und sind für mich absolut nicht nachvollziehbar, keine Tat lässt sich logisch erklären.
Der Schreibstil wirkte auf mich kalt und hat mir nicht gefallen, so dass ich keinen Bezug zu den Frauen herstellen konnte. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen hätte ich es nach wenigen Seiten weg gelegt und nicht zu Ende gelesen.
Auf meine Kritik hin meinte Frau Korten dass dies auch kein normaler Thriller sondern eher ein Psychogramm der Wut sei. Genau so hat es sich auch gelesen und ich habe es eher als Gesellschaftsstudie verstanden. Unter diesen Voraussetzungen hätte ich das Buch gar nicht erst gelesen und so ist es nicht verwunderlich, dass ich mich trotz zahlreicher Wendungen, gelangweilt habe.

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