Ich jage dich / Lars Kepler 3/5

In Stockholm geht ein Serienmörder um, der Frauen, bevor er sie bestialisch ermordet, filmt und  die Filme auf You Tube einstellt. Die Lins zu den Filmen übermittelt er an die Polizei.
Da Joona Linna für tot erklärt wurde ermittelt die hochschwangere Kommissarin Margot Silverman in Zusammenarbeit mit Dr. Balk, der uns schon aus „Der Hypnotiseur“ bekannt ist.
Hier ergibt sich dann auch eine Parallele zu dem ersten Buch, denn es ist mindestens genauso schlecht. Ständige Zufälle, eine konstruierte Handlung und ständiges unglaubliches vermiesen den Spaß am lesen und aus diesem Grund habe ich das Buch nach etwa einem Drittel abgebrochen. Außerdem hat mich noch die Tablettensucht von Balk genervt und der Mann war mir überaus unsympathisch.
Ich kann gerne ein paar Beispiele der ersten 100 Seiten wiedergeben:

SPOILER  SPOILER  SPOILER  SPOILER  SPOILER  SPOILER

– Joona Linna ist für tot erklärt worden aber sogar der Gerichtsmediziner weiß wo er lebt
– Saga Bauer geht in ein Museum, bricht eine Vitrine auf um sich einen Hochzeitskranz anzusehen, ein Wachmann schaut zu und sie wandert unbehelligt wieder raus
– Saga sucht die Leiche von Jurek Walter und unterhält sich mit einem Fischer, der zugibt die Leiche gefunden und verbrannt zu haben, vorher hat er ihm aber einen Finger abgeschnitten. Den Leichenfund hat er damals nicht der Polizei gemeldet weil er heimlich Schnaps brennt.

SPOILERENDE SPOILERENDE SPOILERENDE SPOILERENDE

Ich vergebe gerade noch drei Sterne weil Kepler es versteht Spannung zu erzeugen und Dinge so zu beschreiben das man sie sich gut vorstellen kann und gefesselt ist. Logik ist hier jedoch vollkommen fehl am Platz. War dies schon beim Sandmann gegen Ende so, was ich noch verkraften konnte, so geht es hier schon gleich auf den ersten Seiten damit los. Schade, ich hoffe das nächste Buch wird wieder besser. 

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