Ich vermisse dich / Harlan Coben 5/5


Kate Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, lebt seit 18 Jahren alleine und deshalb hat ihr ihre Freundin sie auf einer Partnervermittlungsargentur angemeldet. Als Kate sich dort umsieht stößt sie auf ihren Ex Verlobten Jeff. Sie schreibt ihn an, doch er reagiert merkwürdig.
Etwa zur gleichen Zeit wendet sich Brandon Phelps an sie weil seine Mutter spurlos verschwunden ist. Angeblich ist sie mit einer neuen Liebe in Urlaub gefahren.
In einem anderen Handlungsstrang geht es um einen Mann der offensichtlich entführt wurde und in einer Kiste unter der Erde gefangen gehalten wird.
Es deutet alles darauf hin dass Jeff etwas mit dem Verschwinden von Brandons Mutter zu tun hat, denn auch mit ihr hatte er Kontakt auf der Datingseite. Verdächtig ist auch das er seit der Entlobung spurlos vom Erdboden verschwunden und mit einer neuen Identität wieder aufgetaucht ist.
Noch dazu gibt es Kate keine Ruhe das sie bis heute nicht weiß wer der Mörder ihres Vaters ist.
Bei so vielen Handlungssträngen denkt man zunächst an Verwirrung, aber weit gefehlt. Coben ist ein Meister darin diverse Handlungsstränge klar strukturiert, aus mehreren Perspektiven zu erzählen das der Spannungsbogen gleichbleibend hoch ist. Mit Kate hat er einen sympathischen Charakter erschaffen, dessen Leben und Arbeiten man gerne verfolgt.
Auf den letzten 100 Seiten geht es rasant voran und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen bevor man zu Ende gelesen hat.
Jedem der gerne logisch aufgebaute Thriller liest kann ich das Buch nur empfehlen. Coben schafft es immer wieder mich zu überzeugen und dabei kommt er ohne konstruierte Handlung aus , er schafft es auch so Spannung zu erzeugen und den Leser in seine Geschichten hinein zu ziehen.

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